Mittwoch, 30. März 2011

Die Begegnung mit Luca

Wie jedes verdammte Wochenende war ich auch heute in meiner Lieblingsbar eingekehrt, alles schien wie immer, die selben Leute, der selbe Metal der aus den Lautsprechern dröhnt, das selbe Bier. Ich setzte mich also an die Bar nachdem ich die, die ich kannte begrüsst hatte und bestellte einen halben Liter Bier, mir war einfach danach. Was mir bis dahin nicht aufgefallen war, sass direkt mir gegenüber am anderen Ende und war schuld das ich mich verschluckte.
Nicht nur das es eine Schande war Bier zu verschütten, es war mir derart peinlich mich verschluckt zu haben das ich mich hektisch umsah und beruhigt feststellen konnte das mein Malheur unbeachtet blieb. Dachte ich zumindest... Bei einem weiteren Schluck Bier sah ich wieder nach vorn, der Typ grinste, breit und mit schelmischem funkeln in seinen Augen die mich, ja mich, voll im Blick hatten. Am liebsten hätte ich mich hinter meinen Haaren versteckt, da ich aber nicht im Besitz einer langen Mähne war blieb mir keine Möglichkeit mich dahinter zu verkriechen.
Es dauerte eine Weile bis er mich nicht mehr ansah und ich mich wieder etwas erholt hatte, was für ein Schock, ich meine so was ist mir echt noch nie passiert!
Jedenfalls verlief der restliche Abend ruhiger und ich bekam ihn nur noch ab und zu ins Blickfeld da er, was natürlich verständlich war, von den wenigen Frauen die hier einkehrten umzingelt wurde.
Womit wir natürlich zum Punkt kommen warum ich mich verschluckt hatte, Er ist einfach nur heiss! Ehrlich so was hab ich noch nie gesehen, man könnte fast sagen er ist ein Tier, das all seine Pheromone auf uns Frauen loslässt. Ich würde zu gern an ihm riechen... Meine Finger durch sein langes braunes gewelltes Haar fahren lassen, und hemmungslos in diese dunklen Augen starren.
Während ich so vertieft in diesen besonderen Gedanken in mein mittlerweile leeres Bierglas starre entgeht mir wie sich jemand neben mich stellt und mich ansieht.
Eine Hand legt sich auf meine Schulter was mich so heftig aus meiner Abwesenheit reisst das ich beinah vom Barhocker gefallen wäre. „Verdammte scheisse!“
Verdammt nochmal wer erschreckt mich? Bösen Blickes starre ich den Übeltäter an und muss erstaunt feststellen das Er es ist, ja dieser Typ vom anderen Ende der Theke, der Typ den ich vorhin in Gedanken ausgezogen hatte. „Hy ich bin Luca. „ Er hält mir seine Hand hin, eine kräftige raue Hand. „Magst du noch n Bier?“ Mehr als ein Nicken brachte ich nicht zu Stande denn meine Aufmerksamkeit lag noch immer auf seinen Händen und was er damit wohl vollbringen würde.

Wir unterhielten uns eine Weile über belangloses Zeugs, welche Musik wir mögen und was wir sonst so in unserer Freizeit anstellen ausser Bier zu trinken und als wir bei dem Thema angelangt waren fing er an zu grinsen, schon wieder. „Was ist denn so lustig?“ fragte ich vorsichtig, bereits ahnend was jetzt kam. „Du.“ Sagte er nur und blickte mich mit einem schiefen Lächeln an dass mir warm wurde. Unerwartet legte er seinen Arm um mich und kam meinem Gesicht so nah das ich nicht wusste was als nächstes passieren würde. „Naja nicht direkt lustig, eher süss.“ Hauchte er in mein Ohr und schien meinen Geruch einzusaugen. „Mmmh du riechst gut.“
Ich sass also da, einem attraktiven Mann so nahe das ich beinah ohnmächtig umgefallen wäre, würde er mich nicht in seinem starken Arm halten und wusste nicht mehr wo mir der Kopfstand.
Meine Gedanken liefen Amok als sein herber männlicher Geruch, eine Mischung aus Schweiss, Parfüm und Pheromonen, in meine Nase stieg.
Oooh... er riecht so gut!
Mir war bestimmt ins Gesicht geschrieben was ich gerade dachte denn wieder blitzten seine Zähne zwischen den schmalen und doch weichen Lippen auf. Ich musste lächeln, ich war so durchschaubar dessen war ich mir sicher und dennoch tat er nichts weiter als an seinem Bier zu nippen und mich an zu starren. Meine Augen huschten über sein Kinn hinab an Hals und Brust bis ich schliesslich beim Gurt einen stopp riss. Luca trug hautenge Lederhosen die statt eines Reissverschlusses nur eine Schnürung besassen die, und das ungelogen, beinahe zu platzen drohte!
Mir war nicht klar ob das normal war oder den selben Hintergrund besass wie meine Hitzewallungen an der selben stelle, vielleicht waren es einfach zu kleine Hosen.
Als ich wieder aufblickte diskutierte Er mit irgend einer Frau darüber das er nicht mir ihr nach hause ginge da er schliesslich seine Freundin nicht betrüge, worauf hin sie mich eines mörderischen Blickes bedachte und von dannen zog. Kacke, ich war also nur ein Schutzschild gegen paarungswillige Frauen, zu Hause schien er ja ne Freundin zu haben.

Enttäuscht wand ich mich aus seinem Arm und kippte den letzten Rest Bier in meinen Mund, begann dann mich anzuziehen da ich noch auf den letzten Bus nach hause hoffte.
Hektisch sah ich auf mein Handy, ich besass ansonsten ja keine Uhr, und musste entnervt feststellen das ich sicherlich bis mindestens Fünf Uhr morgens noch hier fest sass.
Ich liess mich zurück auf meinen Hocker fallen und knallte meinen Kopf auf die Theke. „Au...“
Der Barkieper tippte mir auf den Kopf. „He Kleine pass auf dein hübsches Gesicht auf.“ Während ich meinen Kopf hob streckte ich ihm den Mittelfinger entgegen und murmelte ein nettes Arschloch gleich hinterher. Luca stand wohl noch immer neben mir, sollte ich ihn vielleicht fragen wo er wohnte bzw. Ob er Auto fuhr? Neee besser nicht...
Ich nahm wahr wie neben mir zwei Bier bestellt wurden und als man mir eines hingestellt hatte konnte ich nicht umhin, nach zusehen wer es mir spendierte.
Irgendwie war der Typ echt hartnäckig bei der Tatsache, das er ja eigentlich vergeben war, oder nicht? „Danke aber ich glaube nicht dass, deine Freundin es gutheissen würde wenn ich mich darauf einlasse.“ Zischte ich, wobei mir dann auffiel dass ich langsam den Alkohol zu spüren bekam.
Luca packte meine Linke und zog daran bis ich ihm frontal gegenüber stand, danach ging alles blitzschnell, während seine Rechte meine Hand fest im Griff behielt, packte er mit seiner linken Hand meinen Nacken. Im gleichen Atemzug presste er seinen Mund auf meinen, fordernd aber dennoch weich begann er mich zu küssen. Sich zu wehren schien sinnlos angesichts dessen, dass ich ihm sowieso schon verfallen war, fast so als wären wir in körperlicher Hinsicht bereits Partner.
Direkt hinter meinem Rücken befand sich eine Wand an die ich mich anzulehnen gerade versuchte als Luca, wohl denselben Gedanken im Kopf, mich ruckartig dagegen stiess, was zwar schmerzte aber mir überraschender weise total egal war. Das was sich weiter unten an mich drückte war um einiges interessanter...

Autos sind doch was praktisches, sie bringen einen schnell an andere Orte oder gar ins Schlafzimmer eines Unbekannten.
In der Bar hatte man uns auf höfliche Art und Weise raus geschmissen da wir die gesamte Kundschaft in Verlegenheit gebracht hatten, anscheinend. Die Autofahrt bis zu Lucas Wohnung war nicht gerade kurz, eine ganze Halbstunde musste ich mich am Riemen reissen da ich, so hemmungslos wie ich dank dem Alkohol geworden war, mich anfangs die ganze Zeit an seinem Schritt vergriff, worauf er kurzerhand beinah die Kontrolle über das Fahrzeug verlor.
Einerseits fand ich es erschreckend wie sehr ich darauf fixiert war ihn zu vernaschen aber auf die andere weise mochte ich es, es war mal was neues.
Ich mein ich hätte ihn am liebsten ausgezogen und seine Männlichkeit in meinen Mund genommen, etwas das ich ansonsten eher lieber bleiben liess.
Inzwischen sass ich auf dem Boden in seinem Gang und versuchte mich aus meinen Schuhen zu zerren was mir aber, komischer weise, nicht gelang. Böööser Alkohol XD
Nach fünf langen Minuten gab ich resigniert auf und legte mich auf den Boden, bereits sogar ziemlich müde, wäre ich nicht wieder aufgeschreckt weil Luca mir die Schuhe auszog, hätte ich bestimmt auf dem Holzboden gepennt.
Ich konnte nicht anders als mir meine Jacke, dann meinen Pulli und zuletzt mein Shirt auszuziehen, es zu geniessen wie er mir dabei zu sah, wie seine Blicke meinen Körper betrachteten.
Langsam setzte ich mich in eine Aufrechte Position, er sass mir gegenüber und sein Haar fiel neckisch über seine Schultern. Vorsichtig ergriff ich sein schwarzes T-Shirt und zog es ihm über den Kopf was mir abermals seinen Duft entgegen blies.
Sein Duft löschte jeglichen Verstand in mir aus und eröffnete meinen tiefen Trieben alle Tore.

Meine Finger gruben sich in sein Haar hielten ihn fest, mein Atem wurde schneller je länger ich mich von ihm fern hielt, ihn zu küssen brachte mir Erlösung und Hunger, Hunger auf mehr!
In meiner Ekstase warf ich mich auf ihn, zog seinen Kopf nach hinten und küsste seinen Hals, biss hinein, leckte mit meiner Zunge darüber, was ihm gefiel denn er zitterte unter mir.
Inzwischen sass ich breitbeinig auf ihm, spürte wie sein Glied unter mir zuckte, was mir Vergnügen bereitete mich antrieb weiter zu machen. Ich hatte die Kontrolle und fand es fantastisch!
Voller Ungeduld entledigte ich mich meines BH's und legte seine Hand auf meine Brust.
Wir benötigten keine Worte, es geschah einfach, jeder wusste was zu tun war, frei von störendem Verstand, animalisch gar primitiv pressten wir unsere Körper aneinander, wälzten uns auf dem Parkett.
Er lag nun auf mir, das einzige was noch zwischen uns war bestand aus Stoff und war um seine Hüften, nicht das ich nicht versucht hätte sie ihm auszuziehen aber er schien beharrlich zu sein und liess sie an.
Ich starrte immer wieder auf seine Unterhose die mir so viele Einblicke verweigerte und dennoch genug erahnen liess, was mich wiederum wahnsinnig mache. Wie gross war er, wie dick? Zu viel Neugierde raubte mir jeden Nerv, war er rasiert oder nicht? Hatte er vielleicht sogar Piercings?
Während ich nackt unter ihm lag, beinah bettelnd an seiner Unterwäsche zog, lag er grinsend über mir und sein Haar fiel auf meine nackte Haut. „So gierig, das gefällt mir.“ Genüsslich küsste er mein Schlüsselbein, die eine Hand umschloss meinen Busen dem er sich nun küssend näherte.
Mein Körper wand sich, mein Atem kurz und schnell, gib mir mehr, gib mir Mehr!
Wehrlos seinen Liebkosungen ausgeliefert fiel mir nicht einmal auf, dass er nun endlich sich seines letzten Stückes Stoff entledigte. Plötzlich hielt er inne, warf sein Haar zurück und nahm mich bei der Hand hoch. „Komm wir gehen an einen bequemeren Ort.“
Nackt folgte ich ihm quer durch seine Wohnung, die im übrigen echt chic eingerichtet war, er schien kein Schlechtverdiener zu sein. Als es vor uns miaute, hockte sich Luca hin und hob das wuschelige etwas auf. „Das ist Herold mein Kater, keine Angst er beisst nicht.“ Im Dunkeln linste ich auf den Kater, eine Art Perser oder so was, jedenfalls traf hier der Spruch: Wie das Tier so das Herrchen, vollkommen zu. Herold streckte Ihm, katzentypisch, den Kopf entgegen was Luca erwiderte, das Schmusen der beiden war herrlich anzusehen, besonders wenn man beachtete das der Hausherr nackt und mit stramm stehenden Lenden dastand, was mich wiederum von neuem erregte.
Er setzte den Kater zurück auf den Boden und nach mich abermals bei der Hand.
„Ich muss kurz duschen, kommst du mit?“ Er warf mir einen ködernden Blick über seine Schulter zu während ich zusagend hinter ihm nickte.

Die Weiteren Einzelheiten werde ich mal eurer Fantasie überlassen, wer weiss, vielleicht werde ich sie euch eines Tages sogar offenbaren. ;)

M.